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Die Golanhöhen, eine Hochebene aus Basalt, sind in vielfacher Sicht eine außergewöhnlich interessante Landschaft. Bekannt ist das ehemalig syrische Gebiet an erster Stelle wegen den politischen Zusammenhängen, seit Israel es im Sechstagekrieg eroberte.
Immer wieder wird über die Möglichkeit öffentlich und weltweiter Beachtung gesprochen, bei einem zukünftigen Friedensvertrag zwischen beiden Staaten, die Golanhöhen an Syrien zurückzugeben. Eine Rückgabe der Golanhöhen würde für Israel ein bedeutender Verzicht strategischer Vorteile sein. Die topographisch bedingte Schlüsselrolle der Golanhöhen wird einem vorort sehr deutlich. Außerdem liefern die Golanhöhen 30% des gesamten Wasserhaushaltes Israels jährlich.

 

 

 

 

Abgesehen vom politischen Hintergrund bieten die Golanhöhen eine wunderschöne Naturlandschaft mit mehreren Wasserfällen in großflächigen Naturschutzgebieten, Vulkanberge, tiefe Schluchten und parkartige Wälder.

Die kulturellen Aspekte der Golanhöhen sind nicht weniger reichhaltig. Neben zahlreichen archäologischen Funden, unter denen sich einige beeindruckende Synagogen aus der römisch-byzantinischen Zeit des 1. bis 7. Jahrhunderts befinden, leben hier gegenwärtig in ihren malerisch gelegenen Dörfern die Drusen und benachbart, vor allem in den Kibbutzim, Juden.

 

 

 

 

 

Der Berg Hermon ist der höchste Berg Israels. Schneebedeckt im Winter und erfrischend im Sommer ist der israelische Gipfel für Besucher mit einem Lift zugänglich. Neben dem zugänglichen Bereich befindet sich eine Militärzone. Allein der Blick vom Gipfel ins syrische Nachbarland erklärt die strategische Bedeutung des Berges.

Der Berg Hermon spielt auch in der jüdischen und der evangelischen Tradition eine Rolle. Hier sollte der Bund Gottes mit Abraham und die Verklärung Jesus stattgefunden haben.

Ganz im Norden Israels fließen 3 Flüsse, die den Jordan bilden. Jeder dieser Flüsse schafft eine paradiesähnliche Landschaft um sich, die man in den verschiedenen Naturreservaten besuchen kann.
Südlich davon liegt der Hulasee, ein ökologisch für den gesamten Nahen Osten besonders wertvolles Feuchtgebiet. Hier machen zahlreiche Zugvögel auf ihrer Wanderung zwischen Europa und Afrika halt. Der See hat auch eine kulturell interessante Geschichte, die das Denken das Judenstaates von der Pionierzeit bis heute gut verbildlicht.

 

 

 

 

Nördlich und südlich des Hulatals befinden sich die beiden Städte aus der Zeit des Alten Testaments, Tel Hazor und Tel Dan. Jede dieser Städte ist einen intensiven Besuch wert.

Darüber hinaus könnte man an einer Tour in dieser Region u. a. folgende Orte besichtigen:
Festungsstadt , Talmud-Park Katzrin, Stadt Katzrin, Drusendörfer und Kratersee, Synagoge Um El Kanatir, verschiedene Wasserfälle, Aussichtspunkt Mizpe Shalom, die Basaltkrater, Hamat-Gader-Therme, Burg Nimrod, Aussichtspunkt Vulkan Bental, Hexagonpool, Ausgrabungsstätte und Fluss Banias (Caesarea Philipi), Fluss Snir, Grenz- und Pionierstadt Metulla, Aussichtspunkt und Kibbutz Misgav Am, Festung Jescha, Pionierhof Tel-Hai, Burg Ateret.

                                                                               


















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