






Jahrtausende lang haben sich
verschiedene verfolgte Minderheiten im Nahen Osten,
geschützt durch die bergige Topographie, in diesem Gebiet sowie in
Teilen Libanons und Syriens niedergelassen. Heutzutage sind es z. B.
Drusen und christliche Araber. In der Antike waren es die Juden, die
nach dem Niederschlag ihres Wiedertands gegen die Römer im 2.
Jahrhundert n. Chr. und dem Verbot für sie in Jerusalem zu leben,
ihren politischen, kulturellen und demographischen Schwerpunkt hierhin
verlegten.
Diese historische Entwicklung hat dazu geführt, dass es in
Gegenwart in zahlreichen nichtjüdischen Dörfern antike
Synagogen, Mikves (Ritualbäder) und Gräber gibt.
Die Mehrheit im Oberen Galiläa ist heute arabisch, wobei es in den
meisten Ortschaften sowohl muslimische als auch christliche Araber und
Drusen gleichzeitig leben.
Im Mittelalter besiedelten die Kreuzritter auch das Obere Galiläa.
Sie bauten hier zahlreiche Anlagen, vorallem Festungen. Eine der
beeindruckendsten Kreuzritterburgen ist die
Burg Montfort des Deutschordens.
An Nordzipfel der Haifaer
Bucht liegt die Stadt Akko, die als Weltkulturerbe der UNESCO
erklärt worden ist. Unter der heutigen Stadt aus der osmanischen
Zeit verbirgt sich die großdimensionale Kreuzritterstadt, die ca.
400 Jahre zuvor erbaut wurde.Beeindruckende Hallen, ein zauberhaftes
Tunnelsystem und die einzige mittelalterliche Toilette der Welt neben
orientalischen Märkten, alten Karavanereien und der 2.
größten Moschee im ganzen Land machen den Akkobesuch zu
einem unvergesslichen Erlebnis.
Eine Tour in dieser Region könnte darüber hinaus folgende
Sehenswürdigkeiten enthalten:
Die
Grotten von Rosch HaNikra, die
Keschet-Höhle, die
antike Synagoge Baram, das Dorf
Pekiin,
die
Schlucht Amud, die
Stadt
Safed,
Kibbutz
Hanita, die
"Nordstraße", einige der "Mizpim".


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