





Alles begann mit der Gründung
der ersten hebräischen Stadt im Jahre 1909, als jüdische
Siedler nicht mehr im vorallem arabischen Jaffa
leben wollten. Von da an entwickelte sich die Stadt rasend schnell, wie
es kaum eine andere Stadt der Welt getan hat.
Anfänglich wurde versucht, einen eigenen Baustil zu entwickelt,
innerhalb kürzester Zeit dominierte aber der "Internationale
Baustil", bekannter als der "Bauhausstil". Bis heute ist Tel Aviv der
größte Standort dieses Baustils der Welt, weshalb es zum
Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde.
Wenn man über die Entwicklung Tel Avivs spricht, muss man Jaffa
immer im Blick behalten. Jaffa ist mit seinen 4000 Jahren eine der
ältesten Städte Israels und der Welt. Sein Hafen war immer
einer der Haupthäfen des Landes. Manche würden sagen, Jaffa
ist der eigentliche Hafen Jerusalems, wie es im Falle von Piräus
und Athen ist.
In den letzten Jahrzehnten ist Jaffa, nach einer aufwendigen
Grundrestauration, ein malerisches Künstlerviertel.
Jaffa kommt sowohl im Alten als
auch im Neuen Testament vor. Hierhin brachte König Salomo das
Zedernkolz aus dem Libaon zum Bau des Tempels und hier, auf dem
Söller des
Hauses Simons des Gerbers,
sah Petrus die Vision des leinenen Tuches.
Eine Tel-Aviv-Tour könnte die Besichtigung folgender Orte
enthalten:
Die Altstadt und der Hafen
von Jaffa, das Haus
Simons, das jüdische Viertel Jaffas
Newe
Zedek, das Stadtmodell,
der
Rotschild-Boulevard,
die Halle der Staatsausrufung, die
Bauhaus-Viertel und der
Diezengoffplatz, der
Zionistenfriedhof, in den u. a. auch Ephraim Kishon begraben
ist, der
Rabinplatz,
an dem der israelische Premierminister Yitzhak Rabin 1995 erschossen
wurde, die
Kulturmeile der Stadt
und das Observatorium auf den
Azrieli-Wolkenkratzern.
An der Küstenebene
befinden sich mehrere weitere Sehenswürdigkeiten:
Die Keruzritterstadt
Appolonia,
die historischen Städte
Lod und Ramla, die alttestamentlichen Städte
Geser
und
Lachisch,
die für das Christentum wichtige ehemalige Stadt
Emmaus, die Festung an den Quellen des
Yarkon-Flusses
Antipatris,
in der Paulus einen Teil seiner Haft verbrachte, der Pionierort
Mikve
Israel und mehrere Pionierstätten wie
Rishon
LeZion,
Mazkeret
Batya, Gedera, und Rehovot,
und die alttestamentliche und grieschisch-römische Stadt
Marissa
&
Beit
Govrin.

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