








Im Norden des Toten Meeres liegt
Qumran - eine für die gesamte Menschheit
bedeutende Ausgrabungsstätte, in der, unter anderem, die
älteste fast vollständige Fassung des Alten Testaments
gefunden wurde, über 2000 Jahre alt. Hier lebten die Essener, mit
denen möglicher Weise Johannes der Täufer wesentliche
Gemeinsamkeiten hatte.
Im Süden des Toten Meeres befindet sich
Massada,
die Wüstenfestung, in der eine berühmte menschliche
Tragödie des jüdischen Volkes im ersten Jahrhundert n. Chr.
geschehen ist. Die eindrucksvolle Anlage ist ein Weltkulturerbe der
UNESCO.
Am mittleren Toten Meer kann man
die wunderschöne, ökologisch außerordentlich wertvolle
tropische Oase
Ein Gedi
besuchen.
Die Judäische Wüste ist in der jüdisch-christlichen
Tradition ein bedeutender Landschaftsraum. Hier betraten die Israeliten
das gelobte Land, hier wurde Jesus von Johannes dem Täufer getauft
und hier fand die Versuchung Jesus statt. In der Judäischen
Wüste entwickelte sich die Bewegung der Mönche seit dem 3.
Jahrhundert n. Chr.
Die Stadt Jericho ist heute Teil der palästinensischen
Autonomiegebiete. Hier, in der Stadt, die als älteste und tiefst
gelegene der Welt gilt, kann man die uralte Stadtmauer und die Ausgrabungssätte
besichtigen, sowie den "antiken
Feigenbaum", wie der aus der Überlieferung des Neuen
Testamentes, die Paläste
Hischams, das Versuchungskolster
und die antike Synagoge.
